Dieser Artikel erschien zuerst bei unseren Kollegen von DJ-Extensions (englisch).
Ein eigener Blog ist für viele Unternehmen, Vereine und Selbstständige zu einem festen Teil der Website geworden. Er zeigt Fachwissen, bringt Besucher über Suchmaschinen und gibt Ihnen einen Kanal, über den Sie regelmässig mit Ihrem Publikum sprechen. WordPress ist dafür eine der verbreitetsten Grundlagen – und Sie müssen kein Web-Entwickler sein, um damit zu starten. Diese Anleitung führt Sie durch die wichtigsten Schritte.
Was Sie für einen WordPress-Blog brauchen
Bevor der erste Beitrag online geht, brauchen Sie drei Dinge:
- Einen Domainnamen. Das ist die Adresse, unter der Ihr Blog erreichbar ist – zum Beispiel ihrverein.ch. Wählen Sie sie kurz und einprägsam.
- Ein Hosting-Paket. Der Webspace, auf dem Ihre Website liegt. Für ein Schweizer Publikum lohnt sich ein Anbieter mit Servern im Inland.
- Etwas Zeit. Die Einrichtung ist an einem Nachmittag machbar. Das Schreiben und Pflegen ist danach die eigentliche laufende Arbeit.
WordPress installieren
WordPress ist quelloffen und kostenlos. Sie laden es entweder selbst auf Ihren Webspace oder – einfacher – nutzen die Ein-Klick-Installation, die viele Hosting-Anbieter direkt im Kundenbereich anbieten. Der Assistent fragt nach einem Titel für den Blog, einem Benutzernamen und einem Passwort. Danach ist die Grundinstallation bereits erreichbar, wenn auch noch ohne Gestaltung.
Ein Theme auswählen
Das Theme bestimmt das Aussehen Ihrer Seite: Farben, Schriften und Aufbau. WordPress bringt bereits eine Auswahl mit, dazu gibt es zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Themes von Drittanbietern. Achten Sie weniger auf Effekte und mehr auf Lesbarkeit, mobile Darstellung und Ladezeit. Ein ruhiges, klares Theme altert langsamer als eines mit vielen Spielereien.
Den ersten Beitrag schreiben
Im WordPress-Dashboard finden Sie den Bereich „Beiträge". Über „Erstellen" öffnet sich der Editor. Dort schreiben Sie Ihren Text, fügen Bilder oder Zwischentitel ein und veröffentlichen den Beitrag mit einem Klick. Nutzen Sie von Anfang an eine saubere Struktur mit Überschriften – das hilft Ihren Lesern und den Suchmaschinen gleichermassen.
Nützliche Erweiterungen
Der Funktionsumfang lässt sich über sogenannte Plugins erweitern, ohne dass Sie programmieren müssen. Sie werden im Dashboard unter „Plugins" gesucht, installiert und aktiviert. Häufig sinnvoll sind:
- Kontaktformular. Damit Besucher Sie direkt erreichen, ohne dass Ihre Adresse offen im Netz steht.
- Statistik. Ein Analyse-Werkzeug zeigt Ihnen, welche Beiträge gelesen werden und woher die Besucher kommen.
- SEO-Hilfe. Ein SEO-Plugin unterstützt Sie bei Titeln, Meta-Beschreibungen und einer sauberen Grundstruktur, damit Ihre Beiträge besser gefunden werden.
Installieren Sie nur, was Sie wirklich brauchen. Jedes zusätzliche Plugin ist Code, der gepflegt und aktuell gehalten werden muss.
Aus dem Blog etwas machen
Mit der Zeit kann ein Blog mehr sein als eine Visitenkarte: ein Verkaufskanal, eine Grundlage für Mitgliedschaften oder schlicht ein Vertrauensbeweis für Ihre Arbeit. Erwarten Sie aber keine schnellen Ergebnisse. Reichweite entsteht über regelmässige, nützliche Beiträge – nicht über einen einmaligen Start.
Fazit
Einen WordPress-Blog aufzusetzen, ist heute kein technisches Grossprojekt mehr: Domain, Hosting, WordPress, ein Theme und der erste Beitrag genügen für den Anfang. Die eigentliche Arbeit beginnt danach – beim regelmässigen Schreiben und beim Aktuellhalten von WordPress, Theme und Plugins. Wenn Sie diesen Teil nicht selbst übernehmen möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei.